Wann haben Sie das letzte Mal einen Brief per Hand geschrieben oder einen solchen erhalten? Durch die rasante Digitalisierung tippen die Menschen lieber kurze Text-Nachrichten oder schreiben E-Mails. Auch die „gute alte“ Postkarte scheint ein Auslaufmodell zu sein, da sich Bilder mit kurzen Texten an die Lieben daheim in wenigen Sekunden via Messenger verschicken lassen.

Warum also noch eine Karte kaufen, etwas aufschreiben und dann auch noch einen Briefkasten suchen? Ganz einfach: Wenn Sie morgen einen handgeschriebenen Brief bekommen, werden Sie sich mit Sicherheit darüber freuen – und ihn sofort öffnen.

Wir haben uns einmal überlegt, warum handgeschriebene Briefe trotz omnipräsentem Internet immer noch beliebt sind oder „wieder-beliebt“ werden können.

Was handgeschriebene Briefe grundsätzlich aussagen

Während der Schulzeit war es noch ganz normal, häufig zu schreiben. Zum Füllfederhalter greifen wir heute jedoch nur noch selten, selbst im Studium und Berufsleben. Wer über viele Jahre nicht regelmässig schreibt, wird das schnell merken: Irgendwie stellt sich kein Schreibfluss ein. Beim Tippen hingegen können viele Menschen mit Bestzeiten und wenigen Fehler glänzen.

Handgeschriebene Briefe sind etwas Besonderes, da sie sehr selten geworden sind. Der Empfänger erkennt sofort, dass der Verfasser sich viel Zeit genommen und Mühe gegeben hat. Das kann bei einer Standardantwort in einem Messenger-Programm nicht wirklich immer sofort behauptet werden. Wer handgeschriebene Briefe (oder womöglich auch eine handschriftliche Bewerbung oder Werbesendung) schreibt, hebt sich sehr wirkungsvoll aus der digitalen Flut an Kommunikationsmöglichkeiten ab. Vor allem eine leserliche Handschrift ist der sichtbare Ausdruck von Persönlichkeit.

Warum handgeschriebene Botschaften als aktuell gelten können

Dass handgeschriebene Texte immer noch aktuell sind, zeigen die positiven Reaktionen. Selbst die so genannten „Digital Natives“, die mit den Möglichkeiten des Internets aufgewachsen sind, wissen, was ein Brief ist und welcher Reiz von ihm ausgeht. Zudem entsprechen handgeschriebene Briefe dem Megatrend der Individualisierung, denn eine Botschaft liesse sich kaum persönlicher und einzigartiger übermitteln.

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Hochwertige Druckprodukte mit starken Inhalten bieten eine Abwechslung inmitten unseres digitalen Alltags und helfen dabei wieder aufzufallen. Ein elementarer Teil der Kommunikation kann erfolgreich analog abgebildet werden. Und zwar handschriftlich mit dem Handschriften-Service von Sophie. 

Sophie und ihr Team schreiben wie von Hand Kuvert Adressierungen, Postkarten oder erfassen Akquise-briefe. Sie schreiben in 14 verschiedenen Handschriften oder in Ihrer eigenen Handschrift für kleine oder grosse Auflagen. 

Ein Brief hat den Vorteil, physisch greifbar und somit unmittelbar präsent zu sein. Briefe werden immer noch geschrieben, um als persönlich bedeutsames Erinnerungsstück aufbewahrt zu werden. Und ganz ehrlich: Eine Liebesbotschaft kommt mit dem „traditionellen Medium Brief „mit Sicherheit romantischer rüber als eine digitale Nachricht. Sie lässt sich (wenn handgeschrieben) auch nicht sofort löschen. Und nach Jahrzehnten noch wiederfinden und sich dran erinnern.

Schreiben vs. Tippen: Stil lässt sich nur an der Handschrift erkennen

Experten sehen für die Aktualität des Briefes noch eine weitere Erklärung. So handelt es sich um einen Gegentrend zur Digitalisierung, der gerade bei jüngeren Menschen wieder zur Rückbesinnung auf alte, fast schon traditionelle Gewohnheiten führt. In diesem Sinne lassen sich wieder mehr Jugendliche sehen, die neben einem Smartphone auch zu einem Terminkalender o.ä. greifen. Bei den Älteren ist der Brief übrigens nie aus der Mode gekommen, obwohl die Generation 60+  immer internetaffiner wird.

Handgeschriebene Briefe dürfen somit als Klassiker gelten. Und Klassiker sind per Definition immer modern. Wer Botschaften von Hand schreibt, zeigt Persönlichkeit und Charakter. Die eigene Handschrift ist einzigartig und macht jeden Brief zu einem Unikat. Im Internet dagegen wimmelt es nur so von Plagiaten und doppelten Inhalten. Auch hierdurch wird der Wert von Briefen im Vergleich zu kurzlebigen, digitalen Erzeugnissen deutlich.

Das Papier als wichtiger Bestandteil einer sinnlichen Erfahrung

Es fühlt sich gut an und macht den Inhalt physisch greifbar. Durch Individualisierungsoptionen wie Briefköpfe lässt sich das persönliche Momentum jenseits der Handschrift noch weiter steigern. Mit Blick auf wählbare Motive sind der Kreativität eigentlich keine Grenzen gesetzt. Dies erklärt, warum hochwertige Druckerzeugnisse mit handschriftlichen Elementen aktueller denn je sind. Gerade für besondere Anlässe im Leben kommt es auf sichtbare Persönlichkeit an.

Fazit: Handgeschriebene Texte haben auch im digitalen Zeitalter eine Daseinsberechtigung

Sie haben jetzt Lust darauf, zum ersten Mal seit Jahren wieder einen Brief oder eine Postkarte zu schreiben? Sie würden sich sehr freuen, in den nächsten Tagen einen handgeschriebenen Brief von einem alten Freund zu erhalten? Falls Ihre Reaktionen durchweg positiv sind, spricht das für die Aktualität des Briefes als sehr persönliches Kommunikationsmedium.

Letztlich ist der Rückgriff auf Papier tief in unserer Kultur verankert. Die Tatsache, dass E-Books immer noch nur einen sehr geringen Marktanteil im Vergleich zu Büchern aus Papier haben, zeigt, dass das Altbewährte auch in Zeiten innovativer Technologien weiter interessant ist. Im Übrigen tut es uns allen gut, wieder öfter zu Papier zu greifen und zu schreiben. Denn diese grundlegende Tätigkeit verlernen die meisten jungen Menschen heute, wenn sie die Schulbank verlassen. Es wäre doch schade, wenn die Handschrift als lesbarer Ausdruck unserer Persönlichkeit verkümmert.